WhoTakes.care Pflege App

Zuständigkeit ist wichtigste organisatorische Frage

Ist es nicht merkwürdig, dass die wichtigste organisatorische Frage im Krankenhaus, nämlich wer für welchen Patienten gerade zuständig ist, in keinem einzigen klinischen System abgebildet ist?

Die derzeit in Entwicklung befindliche App „WhoTakes.care“ bietet eine Lösung für diese massgebliche Fragestellung, beschreibt ein gutes Dutzend Anwendungsfälle und liefert auch gleich standardisierte API Schnittstellen zu vielen klinischen Systemen.

HLth.care Pflege App

6.500 zusätzliche Vollzeitstellen allein für Deutschlands Pflege

Guido Burkhardt lehnt sich als Unternehmensberater für Krankenhäuser, der Lösungen nicht nur konzipiert, sondern auch umsetzt, ungern zu weit aus dem Fenster.

„Diese Lösung stellt allerdings alles bisher Dagewesene in den Schatten“, findet er. Sie spart Pflegefachleuten glatte drei Tage pro Jahr an beruflichem Bürokram. Das bedeutet zum Beispiel alleine für Deutschland zusätzliche Pflegezeit für Eure Patienten im Umfang von 6.500 Vollzeitstellen (Schweiz 1’411, Österreich 676).

Eine derzeit noch in Entwicklung befindliche App wird ab 1. März 2018 international und mehrsprachig angeboten. In der ersten Version kann sie von 10 Millionen Pflegefachpersonen gratis genutz werden, deren Landessprache eine der fünf Startsprachen ist, nämlich deutsch, englisch, italienisch, spanisch und französisch.

Die Mitarbeiter-App wird komplett ohne IT-Ressourcen und Schnittstellen auskommen und kostenfrei erhältlich sein. Auch Teamleitungen und Pflegedienstleitungen können die Lösung einsetzen und haben einen direkten Nutzen.

Guido Burkhardt: „Werde Vorreiter der Pflege 4.0! Erhalte erst exklusive Vorab-Informationen und Anfang 2018 eine unglaubliche App.

Bring Deine Ideen ein und werde Mitglied der weltweiten HLth.care Pflege Community. Mit vielen Vorteilen für Dich und Dein Team. Exklusiv für Pflegefachleute! Folge uns auf Twitter und registriere Dich HIER für den Gratis-Download in unserem Early Adaptor Programm.“

Klinik Organisations System [KOS]

Entlastung durch DRG-konforme Pflege- und Behandlungslogistik

Ausgangslage

In der stationären medizinischen Versorgung entsteht eine gleichbleibende medizinische Versorgungsqualität durch die Anwendung von internationalen Standards und hauseigenen Leitlinien.

Dennoch werden im klinischen Alltag selbst geplante Aufnahmen in vielen Abteilungen als Akutfälle wahrgenommen und müssen aufgrund mangelnder Vorplanung individuell im Tagesgeschäft also wie Unvorhergesehenes behandelt werden.

Eine Kapazitätsplanung findet in vielen Häusern nur abteilungsbezogen statt, beispielsweise mit besonderem Augenmerk auf die OP-Kapazität oder weiterer, vermeintlich offensichtlicher Bottlenecks.

Optimierte man bisher vor allem hochteure Prozesse, wie z.B. im Umfeld von Operationskapazitäten, werden im Zuge des zunehmenden Fachpersonalmangels, des demografischen Wandels und der gestiegenen ökonomischen Anforderungen heute “plötzlich“ klinisch/pflegerische Standardprozesse zum Engpass.

Viele Fachleute und Beobachter der aktuellen Situation sind der Überzeugung, man könne diese Engpässe nur durch ein Mehr an Personal beheben. Scheduling Healthcare sieht andere Faktoren, die zu neuen Lösungsansätzen führen:

Lösungsansätze

  • Entlastung des Fachpersonals von berufsfremder Organisationsarbeit
  • Vermeidung von Terminkollisionen und ad hoc – Umplanungen
  • Steuerung/Einflussnahme der prospektiv bereitgestellten Basiskapazitäten (z.B. Urlaubszeit, saisonbedingte Spitzen)
  • Vermeidung von Auslastungsspitzen durch Reorganisation der Lastverteilung
  • Deutlich gesteigerte Flexibilität beim Einsatz der personellen Ressourcen durch Unterstützung der Selbstorganisation
  • Maximale Transparenz bezüglich
    • der Auslastungssituation und
    • der Arbeitsbelastung einzelner Abteilungen
    • reibungsloser Behandlungsprozesse

Bausteine

  1. Sorgfältige Fallbeschreibung / Erhebung der möglichst vollständigen Diagnoseliste
    – unverzügliche DRG Ermittlung
    – Feststellung der gebotenen Grenzverweildauer
  2. Belastungsindizes ermitteln was bedeutet der Fall für die Organisation der Klinik?
    – medizinisch sinnvolle und ökonomisch gebotene Verweildauer
    – personelle Belastungsparameter
      – zu erwartender Pflegeaufwand
      – Aufwände für Diagnostik und Therapie
    – fallbegleitende Kodierung
  3. Bettendisposition Aufnahme, Hospitalisation und Entlassung
    – unter Berücksichtigung der Hospitalisationsindikation
    – und der Belastungsindizes
  4. Kapazitive und zunehmend automatisierte Planung der Hauptintervention (OP, Endoskopie, Herzkatheterlabor…)
    – auf Basis von Diagnosen (ICD-10), Prozeduren (OPS) und Hauskatalogen
  5. Prädiktives Pflegeassessment durchschnittlich nur 90 sec./Fall
    – vor der elektiven Aufnahme, beispielsweise
    – im Rahmen einer Sprechstunde zur Bestätigung der Hospitalisationsindikation
    – oder nach Aktenlage (nach den verfügbaren anamnestischen Informationen wie Diagnosen und Prozeduren)
  6. Pflegerisches Management bei Personalausfall
    – online makeln von Diensten mit klinikeigenem und Fremdpersonal
  7. Patient Engagement
    – Patienten-Einbezug in die elektive Hospitalisationsplanung per Web/App
    – Online-Fragebogen zur Ermittlung des zu erwartenden Pflegeaufwand
  8. Echtzeit-Monitoring der Belegungssituation
    – mit Betten-Übersichts-Dashboard für die Notaufnahme
  9. Bettendisposition für Notaufnahmepatienten Aufnahme, Hospitalisation und Entlassung
    – unter Berücksichtigung der Hospitalisationsindikation
    – und der Belastungsindizes
  10. Verplanung der konkreten Maßnahmen für elektive und Notfall-Patienten
    – abteilungsübergreifende Terminplanung/Koordination mit   Kollisionsvermeidung
    – Terminmanagement auf Basis von Templates, die fachabteilungsweise   dokumentiert und zum Standard erhoben werden
    – Justierung von Automationsgrad und manueller Planung nach Bedürfnissen und hauspolitischer Stimmungslage
  11. Teil-Automatisierung der Pflegedokumentation
    – automatische Textdokumentation aller geplanten Pflegemaßnahmen, die ohne Abweichung von der Planung erfolgt sind
  12. Fallbegleitendes Medizincontrolling
    – chronologische Auflistung aller Pflege- und Behandlungsereignisse
    – Hervorhebung von Ereignissen, die nicht zu den dokumentierten Diagnosen   passen (z.B. Schädel CT bei Pat. mit Patellafraktur) in einer Arbeitsliste im   DRG Arbeitsplatz des Medizincontrollers

KOS ergänzt und untertstützt

Das hier vorgestellte klinische Organisationssystem [KOS] ergänzt die bisherigen klinischen Systeme, um die fehlenden Komponenten der DRG-konformen pflegerischen & medizinischen Ablauforganisationsunterstützung. Hierzu werden Routinen mit einem klinischen Multiressourcen Management automatisiert.

Innovationen, wie prädiktives Pflegemanagement/Lean Nursing, kollisionsfreie & automatisierte Ereignisplanung, digitale medizinische Prozesssteuerung der Pflege- und Behandlungslogistik sind gekoppelt mit einer Personaleinsatzplanung mit Skill-Grade-Effort Matrix für die automatisierte Lastenverteilung zwischen Stationen um Spitzen und Leerlauf zu vermeiden. Sie steuern DRG-konform statt nur zu controllen.

Die Personal App für dynamische Arbeitszeitmodelle gehört ebenso zum Portfolio wie die Patienten App zum Einbezug Ihrer Patienten in Pflege & Behandlungsprozesse – Transparenz für einen besseren Behandlungserfolg.

Technik

Bei dieser modernen Lösung können Benutzeroberflächen vollkommen getrennt von der Logikebene des Systems mit Daten versorgt werden. Ebenso ist es durch einen  skalierbaren Automatisationsgrad möglich, wesentliche Teile des Systems komplett „im Untergrund“ arbeiten zu lassen – beispielsweise bei der Termindisposition. Alle Funktionen sind auch standortübergreifend verfügbar.

Die Arbeitsgemeinschaft Scheduling Healthcare unterstützt Sie als Kunde in der Projektphase «Voranalyse und Konzept» dabei, festzulegen, mit welchen Anwenderoberflächen Ihre Benutzer arbeiten werden. So können Sie beispielsweise durch die eingesetzte Technologie der Web Services entscheiden, ob Sie sogenannte „Order Entries“, also das Beauftragen von Untersuchungen, auch weiterhin im klinischen Arbeitsplatzsystem und Radiologieinformationssystem veranlassen möchten, oder ob sie zusätzlich/exklusiv andere Oberflächen bzw. Mobilkomponenten nutzen möchten.

Kosten / Nutzen

Eckdaten

  • Software im «Pay per Case» Modell, im ersten Projektjahr lizenzkostenfrei
  • Dienstleistungen werden nach Aufwand und inklusive pauschaler Spesen abgerechnet (Kostendach wird zugesichert)
  • Schnittstellenentwicklung wird ohne Lizenzkosten und nur nach Dienstleistungsaufwand abgerechnet
  • Der ROI wird im ersten Jahr der Nutzung erreicht

 

Weitere Infos: http://schedulinghealth.care