Bilanz des Nichtvorhandenen

February 9th, 2010

Wie kann man etwas bilanzieren, dass nicht vorhanden ist? Des Rätsels Lösung: es geht um nicht entstandene CO² Emissionen. Allein durch die konsequente Verwendung von Haushaltsstrom aus regenerativen Energien des örtlichen Wasserkraftwerksbetreiber “Energiedienst” im schweizerischen Rheinfelden, sind in unserem Haushalt im vergangenen Jahr 2009 über 2.5 t des Klimakillers, genau 2′686 KG CO² nicht entstanden.

Zwei Drittel des Stroms haben wir dabei sogar selber mit unserer Photovoltaikanlage (Dachfläche links) produziert. Hinzu kommen die Emmissionseinsparungen durch die Solarthermieanlage (rechts) auf unserem Dach. Da wir dort aber keinen Zähler der produzierten Wärmeenergie haben, lässt sich der Effekt auf Umwelt und Geldbeutel nicht beziffern.

€uro und Schweizer Franken

February 8th, 2010

Der Euro bewegt sich im Vergleich zum Schweizer Franken seit über zwei Jahren talwärts. Im Oktober 2007 hatte er seine Spitze bei 1.67 CHF erreicht. Jetzt kostet er nur noch 1.47 CHF. Jeder Euro ist heute 20 Rappen günstiger als zuvor, wie die Europäische Zentralbank auf einer übersichtlichen Grafik darstellt.

Das war mir mal eine Meldung wert.

Gelesen in der WamS

February 7th, 2010

Gestern bekam ich einen Anruf, ob ich nach dem Probeabo im Dezember die WamS nicht abonnieren wolle. Aber was soll ich mit 2 WamS’? Man scheint nicht gut organisiert zu sein im WmaS Verlag.

Aufmacher der Zeitung diese Woche: “Kriminelle” bieten der Bundesregierung weitere Denunzianten CDs mit geklauten Steuerhinterziehungs Kontodaten. Die Regierung prüfe, heisst es. Auf Seite 10 ein Cartoon: “Heidi, wo kommt all das Geld her?!” “Grossvater, der Geissenpeter und ich haben Bankdaten gehackt und an die deutsche Regierung verkauft!”

Hammergeile Kopfhörermusik
aus der Vergangenheit

February 7th, 2010

Also das ist wirklich eine zauberhafte Platte! Der frühere Schlagerfuzzi und heutige Rocker Peter Maffay hat mal wieder ein Meisterwerk produziert. Musik ohne jede Tricks. Aus einem lebenslangen Schaffen hat er die schönsten Werke herausgezupft und neu arrangiert. Piefige 70er Schlager wie die schnulzige Geschichte des 17jährigen Jünglings, der in “Es war Sommer”, dem musikalischen Alptraum meiner Jugend agiert, werden plötzlich zu Meisterwerken. Und auch der seinerzeit aus der DDR importierte Karat Song “Über sieben Brücken” bekommt eine Kraft, die er nie hatte. Bei Karat schon gar nicht, bei Maffay aber auch nicht. Der Tabaluga Song “Nessaja” hatte schon immer diese Power und kann im Kontext dieses Werkes dennoch noch einmal einen draufsetzen. Bei “So bis Du” denkt mann nicht mehr an Käseigel, Bowle, Knautschsäcke, psychedelische Tapeten und bewusstseinserweiternde Substanzen, sondern eher an eine Gospelmesse. In “Schatten in die Haut tätowiert” dominiert musikalisch ein Dobro den Rhythm and Blues Sound. Ich bin begeistert. Empfehlung: anhören, kaufen!

Die Neue heisst “blippy”

February 6th, 2010

Die neueste Erfindung sozialen Netzwerkens heisst “blippy”. Ob “blippy” wirklich “fun” bietet, wie die Seite verspricht, oder doch eher etwas für Vollidioten ist, die sich in aller Öffentlichkeit abzocken lassen wollen, wird sich wohl noch herausstellen müssen.

Worum geht es? Auf “blippy” gibt man seine Kreditkartendaten  und die Logins für Onlineshops ein, die man nutzt. “blippy” sagt, man “teile” diese Daten nur mit “vertrauenswürdigen Dritten”. Ob “blippy” allerdings seinerseits vertrauenswürdig ist, weiss man nicht. “blippy” nutzt die Accountdaten jedenfalls, um die Einkäufe, die man getätigt hat, über seine Website zu publizieren. So sollen die Konsumenten mit ihren Network-Friends über das Gekaufte ins Gespräch kommen können.

Datenschützern treibt sicher allein der Gedanke an “blippy” den Schweiß auf die Stirn und bereitet ihnen vermutlich zudem auch schlaflose Nächte. Ein Unterschied zur längst ausgebrochenen Datensammelwut der Payback-Kundenkartenindustrie besteht allerdings: Bei “blippy” bestimmt der Nutzer selber, was er bekannt gibt und was nicht. Bei jedem Zahlen an der EDEKA Kasse werde ich z.B. nach der Deutschland Card gefragt, bei MIGROS nach Clumuluskarte bei COOP nach der Supercard usw. Hätte ich solche Karten, was würden die Firmen mit meinen Daten tun? Welche Informationen haben sie sowieso, weil ich kaum je mit Bargeld bezahle? Also egal: ich habe mich zu einem übersichtlich eingeschränkten “blippy” Test entschieden und präsentieren hier auf der Website zukünftig rechts in der Sidebar unter “Social Networking” meinen Einkäufe von Musik, E-Books und Software im Apple Store iTunes. Mal gucken?

Internetfundstück

February 6th, 2010

Displax Folie: Computer Display
und Eingabegerät der Zukunft?

February 3rd, 2010

Die portugiesische Firma Displax hat in dieser Woche eine “Multitouch-Folie” vorgestellt, die auf nahezu jeden Untergrund aufgebracht werden und die Navigation auf der grafischen Oberfläche von Computern revolutionieren könnte. Heute ist dieses noch die Domäne von Computermäusen – mal abgesehen von drucksensitiven Bildschirmen wie jene beim iPhone oder bei Fahrkartenautomaten.  Damit aber nicht genug denn herkömmliche Bildschirme werden ebenfalls überflüssig. Auch die Visualisierung übernimmt die neue schlaue Folie.

Mit der neuen Technologie kann die jede nichtleitende flache oder gekrümmte, transparente oder lichtundurchlässige Oberfläche in einen Multitouch-Bildschirm verwandelt werden. Die DISPLAX Multitouch-Technologie basiert auf einer hauchdünnen transparenten Polymerfolie. Bringt man die Folie auf Glas, Plastik oder auch Holz auf, wird daraus eine interaktive Oberfläche, die auch in großformatigen Installationen zum Einsatz kommt. Die Inhalte werden mit einem Projektor auf das Material projiziert.

Zurzeit erkennt die Technologie auf einem 50-Zoll-Display gleichzeitig bis zu 16 Finger von verschiedenen Nutzern. Auch LCD-Monitore werden auf diese Weise zu Multitouch-Displays. DISPLAX schafft mit der Folie völlig neue Möglichkeiten: Zum einen lassen sich dank ihrer Flexibilität eine Vielzahl interaktiver Formate mit einer Diagonalen von bis zu drei Metern verwirklichen, selbst Kugeln. Zu anderen ist die Folie äußerst empfindlich – so empfindlich, dass Nutzer nicht nur durch Berührungen mit ihr interagieren können. Erstmals erkennt die DISPLAX Multitouch-Technologie auch Luftbewegungen: Objekte, wie zum Beispiel Fotos oder Dokumente, lassen sich durch Pusten auf der Oberfläche bewegen. Mit dieser Neuentwicklung weist DISPLAX den Weg für eine Vielzahl zukunftsweisender Applikationen und macht sie unter anderem für LCD-Hersteller, audiovisuelle Integratoren oder Gaming-Plattformen interessant.

Im klinischen Alltag ist die Nutzung für Dashboards oder Infoscreens vorstellbar, die in einigen innovativen Häusern heute bereits zum Einsatz kommen. Auch im Kantonsspital Baden wird diese Technologie bereits genutzt.

Displax

Musikgenuss

February 2nd, 2010

Auf gegebenem Anlass -weil wir gerade über gute Musik reden- möchte ich Euch (übrigens ohne jeden politischen Hintergedanken) den folgenden musikalischen Höhepunkt historischer tenörischner Sangeskunst zu Gehör bringen. Was für eine kraftvolle Musik!

Webcam am Sonntag, 31.01.2010, 18:30
Freigeschaufelte R-Klasse

January 31st, 2010

Hier noch ein Bild:
Der Hausvorplatz während der Schaufelaktion: hüfttiefer Schnee.

Webcam am Sonntag, 31.01.2010, 14:30
Blick aus dem Fenster in Hänner

January 31st, 2010